Die (nicht ganz friedlichen) Anfänge der syrischen „Revolution“

Wie friedlich begannen die Proteste in Syrien?

Bekanntermassen begannen die Proteste Mitte März 2011 in Daraa im Süden Syriens nahe der jordanischen Grenze.
Weite Teile der westlichen Mainstreamberichterstattung stützen sich seitdem auf die unverifizierten Angaben eindeutig tendenziöser und parteiischer Quellen wie SOHR, Al-Jazeera oder Al-Arabiya.
Diese betrieben von Anfang an eine systematische Irreführung der Leserschaft und der TV-Zuschauer, indem sie
a) sämtliche zivilen Toten trotz nicht vorhandener Beweise als Opfer gezielter Tötung durch die Regierung darstellten
und
b) Tötungsopfer auf Regierungsseite (Polizisten, Soldaten) unerwähnt liessen.

Hier aber ein Rückblick, der die tatsächliche Sachlage deutlich anders skizziert:- am 23.03.2011 schreibt BBC: „at least 12 people have now been killed in clashes.“
http://www.bbc.co.uk/news/world-middle-east-12827542

Hier kann man aber lesen, dass zum gleichen Zeitpunkt in Daraa bereits 7 Polizisten getötet worden waren:
http://www.yalibnan.com/2011/03/21/7-syrian-policemen-killed-in-sunday-clashes-report/

Zudem wurden das Hauptquarier der Baathpartei und das Gerichtsgebäude der Stadt in Brand gesetzt:
http://www.globalresearch.ca/syria-who-is-behind-the-protest-movement-fabricating-a-pretext-for-a-us-nato-humanitarian-intervention/24591

Die tödliche Konfrontation syrischer Sicherheitskräfte nahe der Al Omari Moschee in Daraa wurde in den Medien als unnötiger bzw. ungerechtfertigter Gewaltakt gegen unbewaffnete und friedliche Demonstranten porträtiert:
http://www.guardian.co.uk/world/2011/mar/23/syria-kills-six-mosque-attack-deraa

Die vermeintliche Harmlosigkeit der Al Omari Moschee darf jedoch angesichts dieser Enthüllungen eines saudischen Funktionärs BBC gegenüber stark bezweifelt werden:
http://www.youtube.com/watch?v=VKN-tP4s_uU

Der interviewte Saudi gesteht offen, dass die „Revolution“ von Anfang an bewaffnet war. Das deckt sich jedoch nicht mit dem weit verbreiteten und von Gegnern des syrischen Regimes immer betonten Märchen von der monatelangen Friedfertigkeit unbewaffneter syrischer Demonstranten, die einzig deshalb von „Assads Schergen massakriert“ wurden, weil sie Reformen und mehr Freiheiten forderten.

Es ist auch interessant und aufschlussreich zu wissen, dass der bei Al-Jazeera für die Berichterstattung aus Syrien zuständige Redakteur der Bruder eines führenden Mitglieds des oppositionellen und gewaltbefürwortenden SNC (Syrian National Council) ist:
http://www.counterpunch.org/2012/03/05/in-syria-al-jazeeras-credibility-implodes/

Äusserst vielsagend sind auch die Enthüllungen eines ehemaligen Al-Jazeera Reporters:
„I was one of those who experienced it when al-Jazeera, the channel I used to work for, refused to air footage of gunmen fighting the Syrian regime on the borders between Lebanon and Syria. I saw tens of gunmen crossing the borders in May last year (2011) – clear evidence that the Syrian revolution was becoming militarised. This didn’t fit the required narrative of a clean and peaceful uprising, and so my seniors asked me to forget about gunmen.“
http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/apr/03/arab-spring-arab-tv-credibility

Ein weiterer Beleg für die ausserordentliche Gewalttätigkeit der syrischen Opposition bereits in einer sehr frühen Phase ist die Tötung von neun syrischen Soldaten am 10. April 2011 in Banyas. Man bedenke, dass das kein Monat nach dem Beginn der Unruhen in Deraa passiert ist UND dass es 100% offensichtlich ist, dass hier weder eine friedliche Demo angegriffen wurde noch die Mörder in Notwehr handelten:
http://www.joshualandis.com/blog/?p=9115&cp=all

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